Dienstag, 25. Mai 2010

Liebeserklärungen

#1

Wir gehen durch den breiten Gang ins Innere der Arena. Ein Labyrinth, das ich ohne fremde Hilfe wohl nicht bewäligt hätte. Die kühle Luft weht uns entgegen, angenehm an einem so heißen Tag wie heute.
Wie beschreibe ich das Gefühl am besten?
Ich betrete diesen Raum. Diesen 80.000 Quadratmeter großen Raum. Rings um mich herum erstreckt sich die riesige Arena, für jemanden wie mich ein ganz neues Erlebnis. Wo soll ich zuerst hinsehen? Neunzehntausendeinhundertundzweiunddreißig Menschen sind heute hier. Ich spüre das beben, höre 19.131 Stimmen, spüre sogar von hier das kühle Eis. Jedes Härchen an meinem Körper stellt sich auf, mein Atem zittert. Nein, ich war noch nie in einem Stadion.

Ich zücke meine Kamera und stecke sie erst gefühlte 7 Stunden später wieder weg. Spannend bis zum Ende. (Russland wär mir allerdings lieber gewesen, hätten wir wenigstens gegen den Weltmeister verloren.)

Ich hatte nie wirklich was mit Eishockey am Hut. Aber das werde ich sicherlich niemals vergessen - die Spannung, die Schnelligkeit, diese Präzision, mit einem Stick so umgehen zu können, die beinahe schwebenden Bewegungen über das Eis - als wären sie alle dort geboren, als hätten sie nie etwas anderes getan.


"Gott, Jungs, den müsst ihr reinmachen!!!!"




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#2

Ich war ja schon mal hier, vor ein Paar Jahren, mit Mama und Papa. Das Schokomuseum, ja, das war Klasse, daran erinnere ich mich.
Aber wie konnte ich nur all die anderen tollen Dinge übersehen?

Spazieren am Rhein, bis die Füße wund sind. Schlafen bei 27° auf einer grünen Wiese, Wassergeplätscher und Stimmengewirr im Ohr. Nachts mit einem kühlen Desperados dasitzen und die Lichter der Brücken beobachten. In einer echten Kölsch-Bar echte kölsche Lieder gröhlen, echtes Kölsch trinken, echt Köln erleben. Nette Leute kennenlernen, zu zweit eine Flasche wein vertilgen. Nachts beim Pinocchio Pizza kaufen - und irgendwie vor lauter Promille vergessen sie zu Zahlen - immer den einen Menschen im Arm, mit dem man all diese Dinge erleben wollte.

Bei Tag






Bei Nacht
Irgendwo

Keks

Rhein


Donnerstag, 20. Mai 2010

Ein bisschen Klamotte..


weil ich's so vernachlässigt habe:





Topshop Boots, H&M Short, Topshop T-Shirt



Die Mappenabgabe rückt nächer, die zeit wird weniger. aber wenigstens hab' ich nun eine funktionierende polaroid-kamera. danke, the impossible project!
Nehmt mir meine Wortkargheit bitte nicht übel. :)

Sonntag, 16. Mai 2010

My blurred world.

My blurred world.



See it through my eyes.





...

Sonntag, 9. Mai 2010

"und wenn es scheint, dass nichts gelingt.."

Nicht mal mehr dieser Text will so rauskommen, wie er es sollte. Meine Finger sind gefroren, bewegen sich kaum einen Zentimeter. Meine Nudeln schmecken nach nichts, der Spiegel zeigt mir jemanden, den ich nicht kennen will. Jemanden, der sich selbst so wenig im Griff hat wie Eko Fresh seinen sabbernden Köter. Der Kleiderschrank ist wie immer viel zu leer. Meine Katze hat mir den linken Zeigefinger blutig gekratzt. Die Sonne ist schon lange unter gegangen, wie immer habe ich sie nur eine Stunde lang sehen können.

Am schlimmsten aber ist die Einsamkeit, die mich so oft Tag und Nacht verfolgt wie mein gottverdammter Schatten (Habe ich bereits erwähnt, dass ich Peter Pan super finde?) und das obwohl ich es eigentlich gar nicht bin. Ich könnte was dagegen tun. Aber das, was ich dagegen tun könnte, möchte ich nicht - und das was ich möchte, liegt im Moment ferner als den nächsten Vergleich für dieses scheiss Geschreibsel zu finden. Das Leben kann manchmal so eine gottverdammte Hure sein.

Cute little blonde is übrigens gone. Und Zeit heilt angeblich alle Wunden.



Mittwoch, 5. Mai 2010

Klartext

Eigentlich mag ich es ja nicht so gerne, so offensichtlich und trocken über mein Privatleben zu schreiben.. lieber erzähle ich euch kleine Anekdötchen aus meinem Leben. Aber irgendwie habe ich so das Gefühl ich müsste ein paar Sachen erklären, vor allem ein paar Fragen beantworten.


Kleinigkeiten vorneweg:

Danke für die vielen Komplimente über meine Haare. Ich hoffe ich enttäusche niemanden, wenn ich nun sage, dass die Hälfte davon gar nicht echt sind, höhö. Links habe ich ca. 50 Extension eingearbeitet.


Zweitens: Ja, ich bin Vegetarierin, nun seit ca. eineinhalb Jahren.


Eine weitere Frage, dir mir oft gestellt wird: "Wo und was arbeitest du eigentlich?"

Ich mache im Moment ein einjähriges Praktikum bei einem Fotografen in München. Ich hoffe ihr nehmt es mir nun nicht übel, wenn ich euch nicht den Namen nenne. Manche meiner Bilder (so wie die im letzten Post) sind dort im Studio entstanden - meistens sind es nur dämliche Testbilder ;)

WAS genau wir fotografieren, kann ich euch leider auch nicht erzählen - bei Werbefotografen unterliegt das alles strenger Geheimhaltung, denn meistens werden Produkte fotografiert, die es auf dem Markt noch nicht gibt. Hauptsächlich ist das Studio auf Still-Life-Fotografie spezialisiert - aber ab und an gibt's auch ein Paar Modestrecken (für mich ja ein besonderes Schmankerl, hihi).


(Oh, und übrigens, ab September gibt's dort wieder zwei Praktikumsstellen.. wer also wirklich was lernen will und aus München kommt der schreibe mir ;) )




So, ich denke das war's.

Damit ich nicht noch einmal so in erklärungsnot gerate, habe ich nun auch forumspring.me, hier rechts zu finden!


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Achja, und dieses Foto möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten: Die Tanja beim Baden… hihi