Montag, 23. August 2010

Nelly.com

Eine gute Nachricht, für all die Fäshnficktims unter uns:

Skandinaviens größte Internetfirma Nelly.com öffnet seine Pforten nach Deutschland. Ein gefundenes Fressen, wie ich finde ;)
Neben teureren Marken finden sich hier auch viele echte Schnäppchen (man sortiere die angezeigten Artikel einfach nach Preis - et Viola!)

Mein Warenkorb wird wohl in etwa so aussehen.. (wenn das Geld dann mal reicht)





Von links nach rechts:

Oben:
Camden Shoulderbag, Friis & Company; 49 €
Tess Round Bag, Friis & Company; 44,49 €
Nordic Nelly Shoes; 15,- €

Unten:
Cardigan, Jeane Blush; 11,50 €
Biggy Volume Top, Only; 19,90 €
Carmen Dress, Only; 16,90 €
Rhoda, Friis & Company; 139,- €


Noch kann man nur mit Kreditkarte oder Klarna-Rechnung bezahlen, aber laut Homepage wird's ab "Herbst 2010" auch die allseits geliebte Paypal-Methode geben.

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Ja, ich weiß, ich bin im Moment mal wieder nicht der treuste Blogger.. aber die Zeit ist immer so knapp. Ich hoffe ich komme bald dazu, neue Bilder zu machen und mich endlich mal für die über 1000 Leser zu bedanken... ;)

Donnerstag, 12. August 2010

bye bye moment

Der Gepäckträger ist verdammt umbequem, mein sitzes Fleisch lässt mich im Stich. Nachher habe ich wieder Abdrücke, bäh.
Ich schlinge meine Arme fest um meinen Vordermann, drücke mein Gesicht noch fester an seinen Rücken. Ein bisschen dreht sich's ja schon. Der lauwarme Wind bläst an mir vorbei, weht mir meine Haare ins Gesicht, lässt die dunkle Welt tanzen. Ich Summe einen alten Taking Back Sunday Song, schläfere mich selbst ein wenig damit ein. Ich bin so gelassen, so ruhig, so fürchterlich im Einklang mit mir selbst - und das auf dem Gepäckträger des Fahrrades meiner Mutter. Aber Mich macht dieser Moment so unendlich glücklich.
Wenn es endlich bergab geht und er nicht mehr strampeln muss wie ein irrer. Stille, absolute Stille. Außer mein Atem, sein Atem, das Surren der Reifen und das Rauschen der Blätter. Ich schließe die Augen.
Hier fühle ich mich wohl. Mir ist weder heiß noch kalt, es ist genau richtig. Ich bin weder traurig noch ausgelassen Glücklich, ich bin zufrieden. Es ist nicht zu laut und nicht zu leise, die Geräusche sind im Einklang mit meiner Umgebung. Ich bin weder hier noch dort, ich bin auf dem Weg. Außerdem ist er ja bei mir.

Wenn ich die Welt nur eine Sekunde lang anhalten könnte, dann jetzt.
Ich will für immer diesen Berg runterfahren. ich will für immer diesen einen Menschen umarmen können. Ich will dieses eine Gefühl nur einmal länger als ein paar lausige Minuten behalten können. Ich will dem Alltag länger entfliehen als nur einen Augenblick.

Ich will endlich Augenblicke leben können.


Achtung, da vorne ist ein Randstein. Halt dich fest!
Was? Achso. Oh Gott. Mein Hintern tut so weh, ich muss kurz absteigen…


Bye bye moment.



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Samstag, 7. August 2010

Die Wand hat ein Loch


Ich bin so froh darüber, dass Partys immer das sein werden, was sie auch früher schon waren. Egal wie alt wir werden, es wird trotzdem immer noch getuschelt, wenn auf einmal der-und-der mit der-und-der rumrutscht. Dann gibt's natürlich immer irgendwo ärger, weil der-und-der den-und-den angerempelt hat, und deshalb ordentlich aufs maul bekommt. Oder eben die Siebzehnjährigen halbstarken Ed Hardy Wichser, die alle Fahrradreifen zerstechen, die ihren Weg kreuzen.

Natürlich gib's Drama, Zickenterror und Teenager-und-anfang-20er-Tränen weil der-und-der Exfreund auch da ist oder die-und-die bei der-und-der gar nicht erwünscht ist. Ohrenbetäubende Musik, dumme Anmachsprüche, alte Bekannte, neue Gesichter, lange Gespräche, sinnlose Gespräche und Jägermeister-Bull.


So einen Abend wie letzten Samstag vergisst man nicht so schnell. Ein kleiner Tunnel irgendwo unter der Autobahn, 200 Menschen, ein Generator der die ganze Zeit den Geist aufgibt und ein Paar feierwütige Jungs, die das alles am selben Tag spontan aus Jux und Tollerei auf die Beine stellen.


Gesprächsfetzen:


"Weißt du, Angie, ich freu mich immer dich zu sehen. Du bist Inch' so'n Smalltalk Mensch, du stichst irgendwie aus der Menge raus."


"Hey, willst du meine neue beste Freundin sein?"


"Ey.. und die Klamotten, die du letztens auf eBay gestellt hast"

- "Hä.. woher weißt du das?"

- "Na von deinem Blog!"


"Ich bin so stolz auf dich, dass du heute gekommen bist, wirklich."


"Buah, örch, wenn ich dieses JägermeisterBull zeug nur riechen kommt mir ja schon 's kotzen!"


"Ey, darf ich mich zu euch setzen, oder darf man das nur wenn man 'n iPhone hat?"


"WARUM HAST DU DENN DEINE SPIEGELREFLEX AUF AUTOMATIK!!!!"


"Dann schieb dein scheiss Fahrrad hier her und zeig mir, dass dein Reifen auch Kaputt ist, oder du hast 'ne Gemeinschaftsklage am Hals."


"Ich finde, man sollte froh sein für das was man hat. Und ihr beiden seid so, so süß zusammen."

- "Ja, er gibt sich richtig Mühe."


Bis auf die Sache mit den Fahrrädern und der Polizei wars doch echt Prima.


Die Johanna hat auch ein bisschen geknipst von der "Bar" aus:


(man erkennt mich am Rauch.. ;>)

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Übrigens: Irgendwann in zwei Wochen wird man mich wohl auf Radio Energy für Nürnberg hören - die haben mir letztens eine E-mail geschrieben, dass sie mich zu meinem Blog interviewen wollen.. da bin ich aber mal gespannt!


Außerdem: Topshop hat mich nicht im Stich gelassen. Diesen schönen Lace-Cardigan und den Blauen Rock hab ich mir letztens gegönnt:

Montag, 2. August 2010

Now&Then

Irgendwie war ich nie besonders cool. Wenn ich mir meine alten Bilder so ansehe, war ich im vergleich zu den ganzen 16-Jährigen heutzutage so, so ultra uncool. Ich war auch nicht besonders Modebewusst. So cool wie Frida war ich nicht, nein.
Und trotzdem wissen wir ja alle, dass damals alles besser war.

Ich habe hier ein paar alte Bilder rausgekramt und so gut ich konnte Chronologisch geordnet (ich orientiere mich stets an Haarfarbe und -länge). Man beachte den Braun-und-kurz zu Lang-und-Blond sprung.



Die Piercings kamen mit 18, davor ward das ja verboten. Einer. Nach. Dem. Anderen. ;)
(Ja, natürlich gefallen sie mir immernoch - aber ich Arbeite momentan, deshalb kein Cheek mehr.)
Wie ich jetzt nach meiner Blond-Phase aussehe wissen wir ja.

Ein bisschen vermisse ich die unkomplizierte Schlabberhosen-Herzchenshirt-Zeit ja schon. Da war der Ernst des Lebens so unendlich weit entfernt.